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18. Juli 2015

Reisevorbereitungen

So ein Auslandsaufenthalt will geplant werden. Weil die ganze Vorbereitung aber sehr theoretisch ist, versuche ich mich kurz zu fassen.

Reisekosten
Durch das Erasmus+ Programm sind die Reisekosten gedeckelt, viel ist es aber nicht. Mit Gepäck für einen Monat und einer Vorlaufzeit von drei Monaten blieb mir nur der Bus. Also fahre ich 23,5 Stunden. Mein Abenteuer im Abenteuer.
Falls ihr nach günstigen Tickets sucht: In England heißt das Busunternehmen National Express. In Deutschland lohnt es sich bei regionalen Busunternehmen nach günstigen Tickets zu suchen. Ich habe damit für den gleichen Bus 50% weniger bezahlt als bei dem Busunternehmen selbst.

Unterkunft
Das ging schnell. Die Partner-Schule in Totnes hat alles geregelt. Ich wohne nah bei der Arbeit und werde bei meiner Ankunft abgeholt.  -Thanks Linda!- 

Krankenversicherung
Ich fühle mich einfach wohler, wenn ich für alle Fälle gerüstet bin. Also hab ich eine Reise-Krankenverischerung abgeschlossen.

Und dann dachte ich, es wäre alles geregelt. Dachte ich...!
Wie sehr man sich doch in Kleinigkeiten verlieren kann:

Kulturbeutel - für einen Monat hätte meiner nie gereicht.
Koffer - Weltenbummler im Freundeskreis sind Gold wert.  -Danke Jette!- 
Gastgeschenk - Was bringt man jemanden mit, den man nicht kennt?

Bisher ist mein Eindruck, dass man sehr kreativ sein muss um sich so einen Auslandsaufenthalt leisten zu können, aber es ist möglich. Ich habe zum Beispiel alle meine Payback-Punkte für einen großen Kulturbeutel eingetauscht, einige Klamotten, DVDs und Bücher verkauft und alles, was ich nur für diese eine Reise brauche ausgeliehen.

In genau 2 Wochen steige ich in den Bus. Die To-do-Liste am Kühlschrank wird jeden Tag kürzer. So langsam steigt die Aufregung.



27. Mai 2015

Bloggen oder nicht?

Nun steht es also fest, ich werde im August 2015 nach England reisen. Genauer: Nach Totnes in Südengland. Einen Monat kann ich dort als Erzieherin arbeiten, meine Sprachkenntnisse auffrischen und Devon und Cornwall kennen lernen.
Für den Anfang habe ich mir mal ein Board bei Pinterest eingerichtet mit lauter schönen Impressionen der Region. Habe mir ein Reisehandbuch über Cornwall & Devon gekauft und mich etwas in meinem Freundeskreis umgehört; und siehe da, ich kenne Leute, die Leute kennen die in der Gegend wohnen. Die Frage aller Fragen: Schreibe ich ein Blog? Wer, außer meiner Familie und Freunde will das lesen?

Nun, ihr lest das hier, also schreibe ich jetzt ein Blog. Was denkt ihr? Beibehalten oder in die Tonne kloppen?

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